Frühlingsspaß mit Onkel Tom & Sodom

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Dieses Wetter in Süddeutschland zur Osterzeit 2011 – es ist grandios und alles macht viel Spaß!

Ich denke natürlich wie immer an gute Musik. Betonung auf ‘gut’, weil mich der Dorfdiscotechno, der entfernt bis in den überall blühenden Garten zu hören ist, einfach nur schlecht ist. Nehmt bitte Rücksicht!

Bei gutem Wetter dominieren in meinem CD-Player klar die Punk- vor den Rockklängen. In Vorfreude auf den Konzertsommer läuft eine Menge Misfits, etwas Psychopunch und ja: alter Thrash-Metal. Vorneweg: Sodoms Klassiker ‘Persecution Mania’. Vielen wäre das peinlich, zuzugeben – aber: ich finde diese Scheibe nach wie vor klasse. ‘Nuclear Winter’, ‘Sodomy And Lust’ und der Geheimtipp ‘Conjuration’ – nie war schneller Metal ‘Made In Germany’ besser! Danke, großer Onkel Tom…

Mein Tour-Highlight 2011 – Misfits kommen!

Die Könige des Shock-Rocks sind zurück – mit neuer CD ‘Land Of The Dead’ und einer Europa-Tour im Sommer 2011. Kritiker werden jetzt sagen: das sind doch gar nicht DIE Misfits – aber mir ist das egal! Sowohl die ‘American Psycho’, als auch die ‘Famous Monsters’ sind geniale, fett produzierte Punk Rock-Alben, die in meinem Auto hoch und runter laufen (und mich häufig zu schnell fahren lassen…) – und auch der Titelsong der neuen Scheibe klingt gut, wenn auch ein wenig ausdruckslos.

Folgende Tourdaten im deutschsprachigen Raum wurden kommuniziert:

12.06.11 – HUNXE (RUHRPOTT RODEO FESTIVAL)
13.06.11 – LEIPZIG (WAVE AND GOTIK FESTIVAL)
14.06.11 – HAMBURG (KNUST)
15.06.11 – STUTTGART (RÖHRE)
15.06.11 – WIEN (ARENA OPEN AIR FESTIVAL)
17.06.11 – LICHTENFELS (ROCK IN CONCERT FESTIVAL)

Wenn es schon die Ramones gar nicht mehr gibt – so wenigstens die Misfits. In diesem Sinne – zur Einstimmung ‘Descending Angels’:

Trouble Tribe – Here Comes Trouble

Purer 80ies-Style Hard Rock mit eingängigem Refrain und ein Videoclip mit einer echten Traumfrau – das wollen wir euch nicht vorenthalten!

The #nowplaying Heavy Rock Music Academy

heavy rock cdsHashmark (‘#’) erlaubt bei Twitter das Auffinden von Keywords. Ich verwende, wie viele andere Twitterer auch, ‘#nowplaying’ zur Kennzeichnung von Titeln in meinen Tweets, die ich gerade höre und die mir wichtig sind (siehe rechte Spalte unseres Blog-Fanzines). Wenn man jedoch gemeinsam, Hämmer und meine Wenigkeit, einen ganzen Abend sich durch die umfassende CD-Sammlung des Fachmanns wühlt – dann ist ständiges Twittern einfach unpraktisch… Deshalb rufe ich hiermit die Heavy Rock Music Academy ins Leben – ein würdiger Name für eine Sammlung kurzer Gedanken zu guter Musik! Das Bild oben zeigt die gehörten Werke.

Mein klarer Favorit des Abends: Skew Siskin – insbesondere die CDs ‘Skew Siskin’ von 1992 und ‘Peacebreaker’ von 2007. Die Power ist einfach gigantisch! Ein Vergleich zur ‘Bastards’ von Motörhead erscheint mir passend – Ass-Kickin’ Rock ‘n’ Roll mit einem Schuss Punk und das alles perfekt produziert sowie mit Sängerin Nina als Sahnehäubchen…

Vice aus Ingolstadt habe ich vor diesem Abend nicht gekannt – in den 80ern waren die Bayern kurzzeitig echt groß. Geboten wird Heavy Metal mit einem gehörigen Schuss Poser-Attitude, der musikalisch aber nicht nervt (gefällt mir 1000-Mal besser als Steel Panther). Das Foto auf dem Cover der 1988-Platte ‘Made For Pleasure’ geht freilich gar nicht!

Nach Quiet Riot, Kix und ganz aktuellem Thrash Metal von Legion Of The Damned gab es zum Abschluss noch ‘Angel Of Death’ von Slayer auf die Ohren, was ich schon ewig nicht mehr gehört hatte. Nie war Thrash-Metal – zweifellos! Im Vergleich zu aktuelleren Sachen von Slayer haben mir Legion Of The Damned aber ganz klar besser gefallen.

Overkill – im CD-Player und bald live

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Angefangen hat es damit, dass ich am Silvestermorgen im Keller meiner Eltern meine lange Zeit verschollene Overkill Live-CD ‘Wrecking Your Neck’ aus dem Jahre 1995 gefunden habe. Dass das Teil mittlerweile 16 Jahre alt ist ist ein weiterer Beweis, wie schnell die Zeit vergeht – wir werden alt…

Überrascht hat mich, dass mir Overkill besser denn je gefällt. Deswegen hier mein drittes und letztes Musikportrait aus dem Winterurlaub!

Thrash-Metal ist aktuell ja wieder sehr angesagt. Wirklich Gutes habe ich von dieser neuen Welle des schnellen Metals nicht gehört, weil die Eigenständigkeit meistens fehlt und die Songs in der Regel austauschbar sind (gutes schlechtes Beispiel: die neue Sodom-CD). Deshalb CD-Player an und Overkill-Klassiker einlegen: Den punkigen Klassiker ‘Rotten To The Core’ von 1985, das verspielte ‘Hello From The Gutter’ von 1988 und die kraftvollen Hymnen ‘Under One’ und ‘Bastard Nation’ aus dem Jahr 1994, bei denen die unverwechselbare Stimme von Sänger Blitz besonders gut zur Geltung kommt.

Bei all der Begeisterung freue ich mich um so mehr, dass Overkill im März wieder einmal live im deutschsprachigen Raum zu sehen ist. Im Schlepptau dabei: Die Thrash-Oldies von Destruction – immer ganz lustig, aber bitte nicht ernst nehmen…

Folgende Tourdates wurden kommuniziert:

4. März 2011 Essigfabrik / Köln
5. März 2011 Music Hall / Geiselwind
6. März 2011 Longhorn / Stuttgart
7. März 2011 Batschkapp / Frankfurt
8. März 2011 Volkshaus / Zürich
10. März 2011 Komma / Wörgl
15. März 2011 Columbia Club / Berlin
16. März 2011 Markthalle / Hamburg
17. März 2011 Meier Music Hall / Braunschweig
18. März 2011 Trix / Antwerpen
19. März 2011 Atak / Enschede

Orden Ogan – Power Metal, wie er uns gefällt

Vorab: ich glaube nicht an Feen, Zwerge und Elfen und ziehe mich auch nicht so an… Die Musik von Orden Ogan gefällt mir trotzdem sehr! Ich stelle sie deshalb als zweite Band vor, die ich im Weihnachtsurlaub gehört habe.

Die fünf Deutschen stehen für abwechslungsreichen Power Metal mit einem Schuss Progresivität – genug, um sich von den vielen anderen Bands dieses Genres abzuheben; nicht zu viel, um noch eingänglich zu sein und einfach Spaß zu machen.

Mit ihren zwei CDs ‘Vale’ (2008) und ‘Eastern Hope’ (2010) haben Orden Ogan zwei perfekt produzierte Alben vorgelegt. Der Wechsel von melodischen und kraftvollen Parts bringt viel Spannung, Gothic-typische Zwischenklänge kommen bei Orden Ogan absolut nicht aufgesetzt rüber. Der Gesang führt sich stimmig ins Gesamtkonzept ein – genau das schaffen viele aktuelle Bands in meinen Augen nicht. Selbst wenn ich wollte: mir ist an der Musik von Orden Ogan nichts aufgefallen, was ich hier kritisieren könnte – also Daumen ganz nach oben.

Will mir Orden Ogan auf alle Fälle bald live ansehen: am fehlenden Gothik-Outfit werdet ihr mich erkennen, ihr Elfen und Zwerge…