Heavy Rock Music Academy ist zurück: #nowplaying wieder richtig gutes Zeug!

heavy rock hard rockBeim Revival unserer lustigen Heavy Rock-Session gab es wieder mächtig was auf die Ohren – alle angespielten CDs entnehmt ihr bitte dem Bild oberhalb!

Zwei meiner Favoriten des Abends: Skull Fist aus Toronto (vertreten mit ihrem Debütalbum ‚Head of the Pack‘) und Vanderbuyst aus Holland (gehört: das neue Album ‚In Dutch‘). Nein, beide Bands haben Hard Rock / Heavy Metal nicht neu erfunden, aber beide Bands machen viel Spaß und gehen mit zwei sauber produzierten Longplayern an den Start. Während Skull Fist das mit einer trashigen Attitüde und schnellen Riffs macht, geben sich Vanderbuyst klassischer und verspielter. Dass diese zwei guten Band Anfang Januar als Support von Grand Magus auf Europatour sein werden und am 6. Januar im Stuttgarter Universum halt machen werden, sei nicht nur als Randnotiz verstanden – Rock Over Mo’Town!!!

Den Fans etwas anspruchsvollerer harten Töne sei ‚Cold Winds on Timeless Days‘ von Charred Walls Of The Damned (die Mucke ist um Meilen besser als der bescheuerte Bandname) empfohlen. Das Metalprojekt um Iced Earth- / Judas Priest-Stimme Tim „Ripper“ Owens und Basslegende Steve DiGiorgio (ehemals Death, Testament, Iced Earth uvm.) bietet abwechslungsreiche, perfekt produzierte Songs, die nicht nervig experimentell daher kommen.

Hämmer hat es zweifellos gut gemeint, als er mir zum leckeren Kartoffeleintopf Savatage servierte. Leider war für mich das Essen weitaus besser verdaulich, als diese opulente, dabei aber emotionslose Musik. Nein, Savatage und ich werden keine Freunde mehr…

Was sind die zentralen Erkenntnisse nach diesem spaßigen Abend? Geschmäcker können schon mal abweichen, trotzdem sind und bleiben wir uns einig, was das Ganze anbelangt – authentischem, kraftvollen Heavy Rock!  Ach ja, und Kilkenny ist doch ein gutes Bier, nicht wahr, Hämmer?!?

Aufräumen mit The Donnas

Samstag Nachmittag – Wohnung aufräumen ist angesagt! Nebenbei dudelt You Tube – und wieder eine Perle gefunden: ‘Skintight’ von The Donnas! Nach den eher rockigen Nummern der letzten Posts mal wieder etwas mehr punkiges bei Heavy-Rock.org…

Steve Stevens – Der Atomic Playboy No. 1 gibt alles!

Steve Stevens, bekannt als Gitarrst von Billy Idol, gibt bei Atomic Playboys aus 1989 alles. Der Titel ist Programm – check it out!!!

Scandinavan Hairspray!

Tindrum? Who do fuck is Tindrum? Kennt jemand diese verdammte Band? Dürfte nicht viele geben … Die Kreuzung aus Europe, Poison, Vice und Pretty Boy Floyd ist für mich optisch echt am Limit. Die Mucke dagegen ist gnadenlos geil und geht sofort ins Ohr! Nur für die Härtesten Poser unter uns! I was made for Rock’n'Roll. It’s in my Body and in my Soul!!!
Euer Hämmer

Mega-CDs: ZZ Top – Afterburner

zz-top afterburnerEs gibt CDs, die sind besser als andere. Jede große Band hat ihre ein bis zwei Platten, die die anderen Werke überstrahlen – ich denke, da gibt mir jeder Recht.
Ich geh jetzt aber noch ein Stück weiter und behaupte, dass eine wirklich große Band daran erkannt werden kann, dass sie eine Platte gemacht hat, die schlichtweg zu den besten Alben aller Zeiten zählt. Das Wort ‘Geschmack’ nehme ich an dieser Stelle nicht in den Mund. Es geht darum, objektiv die Platten festzuhalten, für die das Wort ‚perfekt’ in den Mund genommen werden darf – nicht mehr und nicht weniger. Es wird um Zeitgeist gehen, Songauswahl, um eine für die jeweilige Musik perfekte Produktion, aber auch um das Cover des Albums.

Den Anfang macht ‚Afterburner’ von ZZ Top aus dem Jahre 1985 – und eingefleischte Fans der 70er Jahre-Bluesrock-Alben der drei Texaner werden mich schon jetzt zerfleischen wollen! Langsam, langsam – noch nicht…
Spätestens mit der 1979er-Platte ‚Degüello’ hat sich ZZ Top entschieden die Herausforderung ‚Mainstream’ anzugehen – also müssen sie daran gemessen werden! Die Produktion outet ‘Afterburner’ als ein typisches Relikt der 80er – die Gitarren klingen zivilisiert, das Schlagzeug fügt sich zurückhaltend ein, und: der Synthesizer kommt zum Einsatz. Die elektrischen Klänge nerven mich auf ‘Afterburner’ aber niemals, vielmehr ist er Basis für diese Note 80er-Melancholie, die für mich den Reiz von ‘Afterburner’ ausmacht. Auf diesem Album hört man V8-Motoren auf endlosen Highway, den Glanz texanischer Städte, aber eben auch dieses glaubhafte Innehalten.
Ich verspreche: Das nächste als Mega-CD vorgestellte Album folgt härteren Klängen – in der Zwischenzeit taucht ihr in Welt des 80er-Rocks ein. Und die gibt es niergendwo besser, als auf ‘Afterburner’ von ZZ Top!

Playlist ZZ Top – Afterburner:
1. Delirious
2. Velcro Fly
3. Planet Of Women

Sommerurlaub mit gut gefülltem CD-Wechsler

Mit der ‘Power Of Heavy Metal’ gen Süden – zusätzlich inspiriert von den zahlreichen Campern auf dem Weg zum ‘Metal Camp’. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Hämmer für die musikalischen Leckerbissen, die hervorragend zu leckeren mediteranen Spezialitäten, ganz viel Sonne, Strand und Meer gepasst haben! Wie immer waren die Tage der Erholung viel zu kurz…
Die folgende Hitparade ‘Sommer-Metal’ haben wir festgehalten – zur Nachahmung jederzeit empfohlen:
1. Poison – Cry Tough
2. Def Leppard – Let’s Get Rocked
3. Stryper – To Hell With The Devil
4. Winger – Can’t Get Enuff
5. Mötley Crüe – Don’t Go Away Mad
6. Alice Cooper – Bad Of Nails
7. Trouble Tribe – Red Light Zone
8. Judas Priest – Judas Rising
9. Helloween – Twighlight Of The Gods
10. Hammerfall – B.Y.H.