Map Of Metal – schau und hör mal rein…

Infografiken sind momentan schwer angesagt im Web – und das nicht nur für die Visualisierung des Schuldenstands von Griechenland, der Entwicklung der Facebookuser oder des Einkommens von Topsportlern: Werft mal einen Blick bzw. ein Ohr auf die Map Of Metal (einfach Bild unterhalb anklicken)!

Die (laut Yahoo) schlechtesten Heavy-Metal-Platten aller Zeiten

Zweifellos: Derartige Hitlisten sind immer von allerlei subjektiven Einflüssen geprägt (vor allem, wenn sie von Yahoo stammen). Aber was soll’s, subjektiv sind wir schließlich alle!
And The Winner Is: Die Metallica-Platten ‘Load’, ‘Reload’ und ‘St. Anger’ gemeinsam auf Platz eins! Zu zwei Drittel für mich ein nachvollziehbares Ergebnis, ‘Load’ und ‘Reload’ gehen gar nicht. Mit ‘St. Anger’ haben Metallica in meinen Augen jedoch ein geniales, unerwartet frisches Album an den Start gebracht – der Titeltrack ist einer der besten Thrash- / Heavy Metal-Songs ever! Hier irrt Yahoo!
Ansonsten ist die Liste ok, stellt sie doch die dunklen Momente (im negativen Sinn…) der einzelnen Bands heraus, wie: ‘Chinese Democracy’ von Guns ‘n’ Roses, ‘Fear Of The Dark’ von Iron Maiden (wobei ‘Be Quick Or Be Dead’ eigentlich ganz cool ist) oder ‘Motley Crue’ von meiner gleichnamigen Lieblingsband…

Sommerurlaub mit gut gefülltem CD-Wechsler

Mit der ‘Power Of Heavy Metal’ gen Süden – zusätzlich inspiriert von den zahlreichen Campern auf dem Weg zum ‘Metal Camp’. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Hämmer für die musikalischen Leckerbissen, die hervorragend zu leckeren mediteranen Spezialitäten, ganz viel Sonne, Strand und Meer gepasst haben! Wie immer waren die Tage der Erholung viel zu kurz…
Die folgende Hitparade ‘Sommer-Metal’ haben wir festgehalten – zur Nachahmung jederzeit empfohlen:
1. Poison – Cry Tough
2. Def Leppard – Let’s Get Rocked
3. Stryper – To Hell With The Devil
4. Winger – Can’t Get Enuff
5. Mötley Crüe – Don’t Go Away Mad
6. Alice Cooper – Bad Of Nails
7. Trouble Tribe – Red Light Zone
8. Judas Priest – Judas Rising
9. Helloween – Twighlight Of The Gods
10. Hammerfall – B.Y.H.

The #nowplaying Heavy Rock Music Academy

heavy rock cdsHashmark (‘#’) erlaubt bei Twitter das Auffinden von Keywords. Ich verwende, wie viele andere Twitterer auch, ‘#nowplaying’ zur Kennzeichnung von Titeln in meinen Tweets, die ich gerade höre und die mir wichtig sind (siehe rechte Spalte unseres Blog-Fanzines). Wenn man jedoch gemeinsam, Hämmer und meine Wenigkeit, einen ganzen Abend sich durch die umfassende CD-Sammlung des Fachmanns wühlt – dann ist ständiges Twittern einfach unpraktisch… Deshalb rufe ich hiermit die Heavy Rock Music Academy ins Leben – ein würdiger Name für eine Sammlung kurzer Gedanken zu guter Musik! Das Bild oben zeigt die gehörten Werke.

Mein klarer Favorit des Abends: Skew Siskin – insbesondere die CDs ‘Skew Siskin’ von 1992 und ‘Peacebreaker’ von 2007. Die Power ist einfach gigantisch! Ein Vergleich zur ‘Bastards’ von Motörhead erscheint mir passend – Ass-Kickin’ Rock ‘n’ Roll mit einem Schuss Punk und das alles perfekt produziert sowie mit Sängerin Nina als Sahnehäubchen…

Vice aus Ingolstadt habe ich vor diesem Abend nicht gekannt – in den 80ern waren die Bayern kurzzeitig echt groß. Geboten wird Heavy Metal mit einem gehörigen Schuss Poser-Attitude, der musikalisch aber nicht nervt (gefällt mir 1000-Mal besser als Steel Panther). Das Foto auf dem Cover der 1988-Platte ‘Made For Pleasure’ geht freilich gar nicht!

Nach Quiet Riot, Kix und ganz aktuellem Thrash Metal von Legion Of The Damned gab es zum Abschluss noch ‘Angel Of Death’ von Slayer auf die Ohren, was ich schon ewig nicht mehr gehört hatte. Nie war Thrash-Metal – zweifellos! Im Vergleich zu aktuelleren Sachen von Slayer haben mir Legion Of The Damned aber ganz klar besser gefallen.

Accept – LIVE in Stuttgart

accept konzert stuttgartDie ersten Erkenntnisse des Abends: Das ausverkaufte LKA ist viel zu voll – 200 verkaufte Karten weniger hättens auch getan – und die Vorband Steel Wing klingt wie eine 100-prozentige Iron Maiden-Kopie… Wirklich nicht schlecht, aber auch nicht mehr.
Also höchste Zeit für die Headliner – Accept is back!
Hier hätte die nächste Erkenntnis sein können: Sänger Mark Tornillo ist nicht Udo. Aber wem das nicht von vorn hinein klar gewesen war, der hätte zu Hause bleiben müssen! Fest steht: Tornillo ist ein großartiger Sänger, dessen Stimme auch nach zwei Stunden Konzert beim standesgemäßen Abschiedssong ‘Balls To The Wall’ noch voll da ist.
Fest steht auch: Ein derart powervolles Konzert mit perfekter Songauswahl (siehe Playlist unten) und astreinem Sound habe ich schon ganz lange nicht mehr gesehen! Die Mischung aus einigen neuen und ganz viel alten Songs, die teilweise behutsam neu interpretiert wurden (nie war ‘Metal Heart’ besser), hat mich 100%ig überzeugt! Besonders hervorzuheben auch die sympathische Show der Band ohne Firlefanz, aber mit viel Nähe zum Publikum. Eine Ansage auf Deutsch wäre ab und an jedoch nett gewesen – eigentlich spricht Accept doch diese Sprache, oder?!

playlist accept konzert
Damit sollte alles gesagt sein – fast… Meine Meinung ist, dass alte Bands, die nichts mehr zu sagen haben, besser aufhören sollen – so lasse ich neuzeitliche CDs und Auftritte von W.A.S.P. oder Kiss bewusst aus. Bei Accept ist das definitiv nicht der Fall – weiter so, bitte in zwei Jahren den nächsten Longplayer und vor allem die nächste Tour!!!

Overkill – im CD-Player und bald live

image

Angefangen hat es damit, dass ich am Silvestermorgen im Keller meiner Eltern meine lange Zeit verschollene Overkill Live-CD ‘Wrecking Your Neck’ aus dem Jahre 1995 gefunden habe. Dass das Teil mittlerweile 16 Jahre alt ist ist ein weiterer Beweis, wie schnell die Zeit vergeht – wir werden alt…

Überrascht hat mich, dass mir Overkill besser denn je gefällt. Deswegen hier mein drittes und letztes Musikportrait aus dem Winterurlaub!

Thrash-Metal ist aktuell ja wieder sehr angesagt. Wirklich Gutes habe ich von dieser neuen Welle des schnellen Metals nicht gehört, weil die Eigenständigkeit meistens fehlt und die Songs in der Regel austauschbar sind (gutes schlechtes Beispiel: die neue Sodom-CD). Deshalb CD-Player an und Overkill-Klassiker einlegen: Den punkigen Klassiker ‘Rotten To The Core’ von 1985, das verspielte ‘Hello From The Gutter’ von 1988 und die kraftvollen Hymnen ‘Under One’ und ‘Bastard Nation’ aus dem Jahr 1994, bei denen die unverwechselbare Stimme von Sänger Blitz besonders gut zur Geltung kommt.

Bei all der Begeisterung freue ich mich um so mehr, dass Overkill im März wieder einmal live im deutschsprachigen Raum zu sehen ist. Im Schlepptau dabei: Die Thrash-Oldies von Destruction – immer ganz lustig, aber bitte nicht ernst nehmen…

Folgende Tourdates wurden kommuniziert:

4. März 2011 Essigfabrik / Köln
5. März 2011 Music Hall / Geiselwind
6. März 2011 Longhorn / Stuttgart
7. März 2011 Batschkapp / Frankfurt
8. März 2011 Volkshaus / Zürich
10. März 2011 Komma / Wörgl
15. März 2011 Columbia Club / Berlin
16. März 2011 Markthalle / Hamburg
17. März 2011 Meier Music Hall / Braunschweig
18. März 2011 Trix / Antwerpen
19. März 2011 Atak / Enschede